PERU Peru2022-12-02T14:03:05+01:00





Lateinamerika » Peru » Auf den Spuren der Inka

Peru – Auf den Spuren der Inka

Höhenrausch in den peruanischen Anden

Unsere facettenreiche Bikereise durch Peru beginnt in der prachtvollen Kolonialstadt Arequipa. Mit dem Mountainbike erkunden wir die eindrückliche Region des Colca- Canyons und queren das Hochland. Die indianischen Andenbewohner leben hier mit ihren Alpaca- und Lamaherden. Farbenfrohe Märkte, die endlose Weite der andinen Landschaft und der tiefblaue Titicacasee sind weitere Highlights dieser Region. Wir geniessen die tollen Trails und Bikestrecken in der von schneebedeckten Gipfeln gesäumten Cordillera Urubamba. Nach dem Trekking zum farbenprächtigen «Regenbogen-Berg» (Montaña de Colores) Vinicunca reisen wir weiter nach Cusco. Wir erkunden die einstige Hauptstadt des weitläufigen Inkareiches. Der Besuch der umliegenden Inkastätten – insbesondere des mystischen Machu Picchu – ist der kulturelle Höhepunkt dieser abwechslungsreichen Mountainbike-Reise. Peru bietet ein grossartiges Natur- und Kulturerlebnis.

Auf einen Blick

Fahrlevel

Kondition

Technik

Bike

Typ

  • Bike
  • E-Bike

Miete

  • Eigenes Bike
  • Mietbike

Reisetyp

  • Gruppenreise
  • Individuell buchbar

Highlights

  • Kondore im Colca-Canyon
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Biketrails im Urubamba-Tal in den Anden
  • Trekking zum «Regenbogen-Berg»
  • Vermächtnis der Inka in Machu Picchu


Reiseprogramm

Karte Mountainbike Reise Peru
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Wir fliegen nach Arequipa, im Süden Perus gelegen. Je nach Flugplan erreichen wir unseren Ausgangspunkt gleichentags oder am nächsten Tag.

Übernachtung: Charmantes Kolonialhotel in Arequipa oder Flugzeug

Wir bummeln wir durch die «Weisse Stadt» Arequipa. Das historische Zentrum ist ein architektonisches Highlight aus der Kolonialzeit – es ist voller Patrizierhäuser, Kirchen und Klöster, wie das Monasterio Santa Catalina. Arequipa ist sehr lieblich, bietet gute Restaurants und kleine Bars, sowie das «Museo del Pisco», das sich dem gleichnamigen Nationalgetränk Perus widmet. Ein idealer Start des Reiseabenteuers in Südamerika.

Übernachtung: Charmantes Kolonialhotel in der Altstadt, Arequipa

Arequipa (2300 m) ist umgeben von majestätischen Vulkanen, wie dem kegelförmigen El Misti (5822 m) oder dem Sechstausender Chachani (6025 m). Unsere Einrolltour zeigt uns die unbekannten Seiten von Arequipa und bietet einen ersten Eindruck der landschaftlichen Schönheit und Vielfalt Perus. Abends schlendern wir durch die Altstadt, geniessen die exquisite peruanische Küche und lassen es uns so richtig gut gehen.

Bikestrecke: 47 km, 200 Hm up, 1250 Hm down
Übernachtung: Charmantes Kolonialhotel in der Altstadt, Arequipa

In unserem Begleitbus überwinden wir die 2500 Höhenmeter hoch auf den Patabamba Pass. Je höher wir kommen, desto karger wird die Vegetation. Auf gut 4000 Meter leben nur noch wenige Hirten mit ihren Alpaca- und Lamaherden. Auch die scheuen Vicuñas bewohnen diese Gegend. Die Wolle der zierlichen Tiere zählt zu den wertvollsten Naturfasern der Welt. Die Luft wird immer dünner und wir sind froh, kennt unsere heutige Biketour fast nur eine Richtung: abwärts! Jeder noch so kurze Gegenanstieg will verdient sein. Doch es ist wunderschön, wird wieder grüner und grüner. Wir tauchen ein in den Colca-Canyon und folgen dessen Lauf, immer tiefer runter.

Bikestrecke: 54 km, 400 Hm up, 1850 Hm down
Übernachtung: Ortsübliche einfache Unterkunft, Cabanaconde

Wenn die Thermik im Tal beginnt, schwingen sich die Andenkondore mit ihren über 3 Metern Flügelspannweite in die Höhe und gleiten über der bis zu 2500 Meter tiefen Schlucht. Seit über 60 Millionen Jahren leben sie hier und mit etwas Glück bestaunen wir sie und ihre Flugkünste. Auf dem Bike fahren wir entlang dem Schluchtenrand und staunen über die spektakuläre Landschaft des Colca-Canyon.

Bikestrecke: 44 km, 650 Hm up, 750 Hm down
Übernachtung: Ortsübliche Unterkunft, Chivay

Die Distanz vom Colca-Canyon an den Titicacasee ist beträchtlich. Nur gut haben wir den Begleitbus dabei, der uns über Pässe und weite Hochebenen zum Ausgangspunkt der heutigen Biketour führt. Wir radeln durchs ursprüngliche Hinterland, welches seit Urzeiten bewirtschaftet wird. Am Lago Umayo besichtigen wir die bis zu 12 Meter hohen Grabtürme von Sillustani. Diese stammen aus der Präinkazeit und sind teils gut tausend Jahre alt. Das Volk der Colla bestattete in den monumentalen Steintürmen ihre Könige. Je nach verfügbarer Zeit schwingen wir uns nochmals auf die Bikes und nähern uns Puno. Die sehr authentische peruanische Stadt liegt direkt am Titicacasee (3812 m).

Bikestrecke: 27/40 km, 200/270 Hm up, 200/300 Hm down
Übernachtung: Schönes Hotel in der Altstadt, Puno

Frühmorgens bringt uns ein Boot hinaus auf den Titicacasee. Der grösste Süsswassersee Südamerikas ist rund fünfzehn Mal so gross wie der Bodensee. Der westliche Teil gehört zu Peru, der östliche Teil zu Bolivien. Unser Ziel sind die schwimmenden Schilfinseln der Uros-Indianer. Die Uru verwenden Bündel von getrocknetem Totora-Schilf zur Herstellung von Schilfbooten und zum Bau der schwimmenden Inseln und Häuser. Ursprünglich dienten die Inselsiedlungen der Verteidigung; im Falle einer Bedrohung konnten die schwimmenden Inseln verlegt werden. Am Nachmittag schlendern wir durch die Altstadt von Puno, in der oft peruanische Folkloregruppen mit Trommeln und Panflöten unterwegs sind. Man muss sie einfach mögen, die charmanten und liebenswürdigen Peruaner.

Übernachtung: Schönes Hotel in der Altstadt, Puno

Unser Begleitbus fährt uns hoch auf einen kleinen Schotterpass (4600 m), irgendwo im Niemandsland. Von hier biken wir mehrheitlich abwärts und kurven durch ein grandioses Andental, in dem urwüchsige Riesenbromelien wachsen. Diese werden bis zu 12 Meter hoch und verwandeln das Tal in eine Märchenlandschaft – einmalig schön! Es folgt eine herrliche Bikefahrt durch eine Schlucht mit skurrilen Felsformationen.

Bikestrecke: 38 km, 200 Hm, 800 Hm down
Übernachtung: Stilvolle koloniale Herberge, Checacupe

Heute überwinden wir rund 1000 Höhenmeter mit dem Bus in ein wunderschönes Seitental. Es zeigt sich erst üppig grün und dann immer karger. Auf einem kleinen Hochplateau steigen wir aus und schnüren unsere Wanderschuhe. Unser Tagesziel ist der «Regenbogen-Berg» (Montaña de Colores). Es ist eine einfache Wanderung, doch die Luft ist dünn, und wir teilen unsere Kräfte gut ein. Je nach Gipfel knacken wir eine Höhe von 5000 m! Der Blick auf die vielfarbige Flanke des Sandberges lässt die Anstrengung vergessen. Lass dich überraschen für die Gestaltung des Nachmittags, wir haben da einige Ideen…

Bikestrecke: 20/32 km, 200/300 Hm up, 230/330 Hm down
Trekking: ca. 3 h
Übernachtung: Stilvolle koloniale Herberge, Checacupe

Um die etwas müden Beine zu schonen, lassen wir uns heute mit dem Bus shutteln. Wir besuchen Q’eswachaka, die letzte Hängebrücke der Inkas. Sie wird jedes Jahr im Juni kunstvoll aus Gras geflochten – ein Meisterwerk alter Handwerkstradition. Danach schwingen wir uns in den Bikesattel und geniessen die abwechslungsreiche Tour mit den Mountainbikes. Auf schmalen Teer- und Schottersträsschen biken wir vier Seen entlang durch eine Postkartenlandschaft.

Bikestrecke: 56 km, 350 Hm up, 950 Hm down
Übernachtung: Gutes Hotel in der Altstadt, Cusco

Heute Morgen teilt sich die Gruppe: Wer es gerne gemütlich hat, schläft aus, frühstückt und schlendert durch die eindrückliche Altstadt und gönnt sich einen Coca Tee. Die Unermüdlichen biken auf dem Balcon Inka Trail unter kundiger Leitung eines einheimischen Bikecracks. Er zeigt uns einen der schönsten Trails in Cusco. Am Nachmittag besichtigen wir zusammen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches: Die Plaza de Armas, die Kathedrale, den Sonnentempel und vieles mehr lassen uns staunen über die Bauwerkskunst.

Bikestrecke: 12 km, 100 Hm up, 450 Hm down
Übernachtung: Gutes Hotel in der Altstadt, Cusco

Die Ausdehnung des Inkareiches war einst gewaltig gross. Überall treffen wir auf Monumente und Teilstücke ihres riesigen Wegnetzes. Vor allem hier im Urubamba-Tal, dem «Heiligen Tal der Inkas», gibt es sehr viel davon zu sehen. Wir toben uns auf einem erstklassigen Downhill zu den Salzminen von Maras aus. Auf einem gemütlichen Radweg folgen wir dem Urubamba-Fluss, zum Teil direkt auf einem alten Inkatrail.

Bikestrecke: 65 km, 950 Hm up, 1750 Hm down
Übernachtung: Gemütliche Lodge, Ollantaytambo

Auf der Passhöhe des Abra de Malaga (4350 m) starten wir in den wohl längsten Downhill der Welt. Die ersten 55 Kilometer geht es ohne eine Gegensteigung einfach immer nur runter. Es wird immer wärmer, feuchter, grüner und tropischer – eine Bikefahrt aus den Anden in den Dschungel. Der zweite Teil wird etwas anstrengender. Wir meistern einige Höhenmeter, aber hier auf nur noch knapp 1000 Metern, fliegen wir nur so dahin.

Bikestrecke: 90 km, 430 Hm up, 3400 Hm down
Übernachtung: Agriturismo, Maranura

Der Rio Urubamba hat sich an einigen Stellen sehr tief ins Gebirge eingegraben. Unsere Schlussetappe führt uns dem Fluss entlang, dann hoch über einen kleinen Pass und hinunter zu einer herrlich gelegenen Thermalquelle. Wir geniessen das warme Wasser und stossen auf den ereignisreichen Tag an.

Bikestrecke: 35 km, 900 Hm up, 550 Hm down
Übernachtung: Gemütliche Ökolodge, Santa Teresa

Der kulturelle Höhepunkt unserer Reise folgt heute mit dem Besuch von Machu Picchu. Nur mit der Bahn oder zu Fuss können wir den Ausgangsort Aguas Calientes erreichen. Von hier fährt uns ein Bus hoch auf die versteckt gelegene Terrasse, auf der das Vermächtnis der Inka vor gut 570 Jahren errichtet wurde. Die steinerne Anlage ist einzigartig und wirkt mystisch. Machu Picchu ist hufeisenförmig eingerahmt vom Fluss und zwischen zwei markanten Gipfeln platziert. Unter kundiger, einheimischer Führung erfahren wir viel Hintergrundwissen über die Inka Kultur. Dieses Top-Highlight in Südamerika muss man ganz einfach gesehen haben!

Übernachtung: Mittelklassehotel, Aguas Calientes

Eine morgendliche Bahnfahrt bringt uns nach Ollantaytambo. Auf der dem Berg zugewandten Seite der Ortschaft befindet sich ein imposanter Inka-Komplex, der aufgrund seiner außerordentlich starken Mauern auch «fortaleza» (Festung) genannt wird. Tatsächlich war die Anlage strategisch günstig gelegen, um das Heilige Tal der Inka zu dominieren. Nach einem kurzen Bustransfer kehren wir nach Cusco zurück. Abends feiern wir den Abschluss unserer Abenteuerreise.

Übernachtung: gutes Hotel in der Altstadt, Cusco

Je nach Flugplan steht noch Zeit zur freien Verfügung, z.B. um den Markt zu besichtigen oder eines der erstklassigen Museen zu besuchen. Über Perus Hauptstadt Lima treten wir schlussendlich die Heimreise nach Europa an. Eine vielseitige Reise mit vielen Höhepunkten neigt sich seinem Ende zu. Peru, wir werden dich immer in bester Erinnerung behalten!



Reiseinfos

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Streckenprofil
Grosse Teile der Tour sind in Höhenlagen von 4000 Metern, zum Teil sogar bis 5000 Meter über Meer. Dadurch kann sich das gefühlte Konditionslevel auf Level 3 erhöhen. Einzelne kurze Passagen auf den Trails entsprechen einem Fahrtechnik-Level von 2­–3. Diese Abschnitte können meist umfahren werden.

Die Gesamtstrecke beträgt ca. 490 km mit ca. 4600 Hm in 11 Bike-Etappen, durchschnittlich ca. 45 km und 420 Hm pro Tag.

Wir fahren ca. 70 % auf Naturstrassen und 30 % auf asphaltierten Strassen (vor allem längere Passabfahrten), dazu haben wir immer wieder die Möglichkeit den einen oder anderen Singletrail zu geniessen.

Auf der Bikereise in Peru steht der Gruppe ein Begleitfahrzeug zur Verfügung.

Eigenes Bike
Gut gewartetes Mountainbike, mit Vorteil ein vollgefedertes Bike (Fully). Je nach Flugverbindung empfehlen wir nicht das eigene Bike mitzunehmen. Ruf uns an für eine ausführliche Beratung wegen dem Bike.

Mietbike
Vor Ort können frontgefederte Mountainbikes gemietet werden (limitierte Anzahl, solange Vorrat).

Gruppenreise
10 bis 14 Personen

Anmeldefrist
8 Wochen vor Abreise

Brauchst du noch mehr Informationen? Auf unserer Seite Reiseinfos A-Z findest du umfassende Informationen rund um das Reisen mit Bike Adventure Tours. Oder du kontaktierst uns direkt per E-Mail oder Telefon.

Auf den Spuren der Inka in Peru


Impressionen

Peru, auf den Spuren der Inka

Bikereise in Peru, Reisevortrag Andi Schnelli

mit Andi Schnelli


Leistungen


Termine & Preise



Gruppenreisen – Saison 2023


Do, 06.04.23 – So, 23.04.23

  • 1 freier Platz

Reiseleitung:

CHF 6180
Reisecode: PERU-23-1

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Do, 14.09.23 – So, 01.10.23

  • ausgebucht

Reiseleitung:

CHF 6180
Reisecode: PERU-23-2


Beratung

Gerne beraten wir dich bei der Wahl deiner nächsten Reisen.



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