Publikation: Februar 2026
Sangira Projekt auf dem Congo Nile Trail in Ruanda
Unsere Reiseleiterinnen Susie Heuberger und Jackie Helfenberger nehmen dich mit auf eine Reise durch das atemberaubende Ruanda. Sie stellen dir das besondere Projekt Sangira vor, das weit mehr ist, als nur ein Zwischenstopp auf unserer Bikereise.
Sangira: Mehr als nur ein Etappenziel
Für viele Reisende ist Sangira zunächst ein Ort zum Ankommen und Durchatmen, mit herrlichem Blick auf die sanften Hügel Ruandas und den Kivusee. Doch wer länger bleibt, spürt schnell, dass dieser Ort eine tiefere Geschichte erzählt.

Die Sangira Hospitality School
Sangira wurde von Bobito Masanga und Jackie Helfenberger mit der Vision gegründet, Tourismus mit echter sozialer Wirkung zu verbinden. Die Sangira Hospitality School bietet jungen Menschen aus der Region eine fundierte Ausbildung in der Hotellerie. In einem Land, in dem Bildung der Schlüssel zu Selbstständigkeit und Zukunftschancen ist, schafft Sangira einen Raum zum Lernen, Wachsen und Träumen.
Hier geht es nicht nur um Service, Küche oder Rezeption; es geht um Selbstvertrauen, Perspektiven und darum, den eigenen Weg zu gehen. Viele der Studierenden kommen aus ländlichen Gegenden und hatten zuvor nur begrenzten Zugang zu Ausbildungsmöglichkeiten.
Ein praxisnahes Training
In Sangira erhalten die Auszubildenden praxisnahes Training, arbeiten direkt mit Gästen und erleben, dass ihre Fähigkeiten gefragt sind. Das Konzept ist als Social Business aufgebaut: Der Gästebetrieb finanziert die Schule, und jeder Aufenthalt unterstützt unmittelbar die Ausbildung der nächsten Generation von Gastgeber:innen.

Die besondere Bedeutung für Reisende
Für Reisende, insbesondere für jene, die den Congo Nile Trail mit dem Bike erleben, wird Sangira zu einem ganz besonderen Ort. Nach Stunden auf roten Erdstrassen, vorbei an Teeplantagen und winkenden Kindern, wird Sangira zu einem Platz der Begegnung. Hier entstehen Gespräche, Einblicke in den Alltag der Auszubildenden werden möglich, und plötzlich wird die Reise zu einer tiefen Verbindung.
Energie und Herzlichkeit
Was Sangira so besonders macht, ist die spürbare Energie: die Motivation der jungen Menschen, ihre Professionalität, ihr Stolz auf das Gelernte und ihre Herzlichkeit im Umgang mit Gästen. Hier wird nicht nur ein Beruf vermittelt, sondern eine Vision von nachhaltigem Tourismus, lokaler Wertschöpfung und Chancen, die bleiben.

Reisen mit Wirkung
Die Geschichte von Sangira zeigt, wie Reisen Wirkung entfalten kann. Jede Übernachtung finanziert die Ausbildung, jede Mahlzeit ist Teil eines Lernprozesses, und jede Begegnung stärkt den kulturellen Austausch. Als Gast wird man Teil dieser Entwicklung – nicht als Zuschauer:in, sondern als Mitwirkende:r.
Fazit
Wer Sangira verlässt und sich wieder auf den Weg über den Congo Nile Trail macht, nimmt mehr mit als nur schöne Erinnerungen an Landschaften und Trails. Man nimmt Gesichter mit, Geschichten und das Gefühl, dass Reisen tatsächlich etwas bewegen kann.
Mach mit uns diese besondere Reise und erlebe, wie dein Abenteuer einen positiven Einfluss auf die Welt hat!

Reisedaten 2026
Unser Guide Susie Heuberger freut sich auf die neue Reise der Saison 2026:
- Sa 30.05. – So 16.06.2026
Kleiner Ausschnitt aus dem Schulalltag des Sangira Projekts
Mehr zum Projekt
Einen noch tieferen Einblick erhältst du auf der Website von Sangira mit einer eindrücklichen Video-Reportage von SRF Reporter.









